Die Blinds richtig setzen

Bei den sogenannten Blinds geht es um Einsätze, welche die ersten zwei Spieler auf der linken Seite vom Geber (Dealer) auf jeden Fall bezahlen müssen, bevor die Spielkarten ausgeteilt
werden. Für gewöhnlich bezahlen die beiden Spieler zur Linken des Gebers den Small- und Big Blind, wobei der zu erbringende Einsatz des Small Blinds der Hälfte des Einsatzes vom Big Blind entspricht. Dadurch entspricht die Höhe des Big Blinds auch der Höhe des Mindesteinsatzes. Derjenige Spieler, welcher sich zur Linken des Big Blinds befindet, beginnt die erste Bietrunde. Der Big Blind selbst ist als letzter Spieler am Zug. Sofern kein Spieler den Mindesteinsatz raist, kann der Big Blind aus zwei Möglichkeiten wählen: Entweder er checkt oder er erhöht selbst. Bei den darauf folgenden Bietrunden ist dann der Small Blind zuerst an der Reihe, während der Dealer dann als Letztes am Zug ist. Aus diesem Grund hat er eine gute Position gegenüber den anderen Spielern, da er einen gewissen Informationsvorsprung genießt, denn er kann sehen, wie die anderen Spieler vor ihm mit den Hole Cards umgehen und Rückschlüsse daraus bilden. Sollten nur noch 2 Spieler am Tisch spielen, folgt daraus das sogenannte Heads up und die Regeln verändern sich. Der Small Blind entspricht dann auch gleichzeitig dem Dealer. Beim Pre-Flop ist zwar wie gewohnt zuerst der Small Blind am Zug, beim Post-Flop ist dann allerdings zuerst der Big Blind dran.

Bei Turnieren hängt die Höhe der Blinds von zwei verschiedenen Faktoren ab, welche zum einen aus der Art des Turniers und zum anderen von der bereits vergangenen Dauer des Turniers abhängt. Bei den großen Turnieren wie beispielsweise der WSOP (World Series of Poker) beträgt die Höhe des Small Blind ungefähr 1 % des Spieler-Stacks. Insbesondere bei Fernsehturnieren ist zu beobachten, dass die Blinds besonders schnell ansteigen und auch bereits in der Anfangsphase deutlich höher liegen als bei normalen Turnieren. Blinds steigen entweder nach einer vorher festgelegten Rundenanzahl oder nach einem bestimmten Zeitintervall. In kleineren Onlineturnieren gibt es eine Blinderhöhung alle 5 bis 10 Minuten. Wenn die Blinds erhöht werden, verdoppeln sie sich anfangs noch, im späteren Verlauf allerdings steigen sie nur noch um 25 bis 40 %. Dabei kann es jedoch zu geringen Abweichungen kommen, um die Konformität mit dem Chip-Wert zu gewährleisten. Wenn die Blinds z. B. bei 10/20 sind, wird die nächste Erhöhung gewöhnlicherweise auf 25/50 stattfinden oder, sofern keine Chips vorhanden sind, welche den Wert 5 betragen, auf 20/50. Es gibt neben den Blinds bei manchen Spielarten auch noch das sogenannte “Ante”. Poker bei Eurogrand spielen: www.casinovergleich.eu/eurogrand-casino

Beim Ante handelt es sich um einen kleinen Betrag, welcher von jedem Mitspieler geleistet werden muss, bevor die Karten ausgeteilt werden. Spielen Sie Online Roulette von zu Hause aus in Online Casinos. Direkt, nachdem die Karten ausgeteilt wurden, folgen wieder ganz gewöhnliche Bietrunden, die entsprechend der Spielvariante und Bietstruktur verlaufen. Beim Stud gibt es eine verbreitete Variante, bei der anhand einer offenen Karte ein bestimmter Spieler das sogenannte “Bring in” setzen muss. In manch größerem Turnier wie z. B. bei der WSOP kommt im späteren Verlauf die Situation, dass sowohl Blinds als auch ein Ante erhoben werden. In Cash Games werden weder das Ante noch die Blinds erhöht. Aus diesem Grund müssen die Spieler das Vielfache eines Blinds in Form eines Buy-ins bringen. Die Höhe des Buy-ins variiert von Spiel zu Spiel. Diese Kombination ist im Casino einzigartig. Casino Spiele: Blackjack usw im Internet spielen. Mehr Casino auf www.casinovergleich.eu